Philips Luftbefeuchter

Befeuchtungskapazität:

220ml/Stunde

Betriebszeit:
8 Stunden

Geräuschpegel:
26dB (im Ruhemodus)

Aber nicht nur im Ruhemodus ist der Luftbefeuchter relativ leise, sondern auch im normalen Modus. Dazu habe ich Euch einen kleinen Film gedreht. Dazu habe ich den Luftbefeuchter auf Automatikmodus eingestellt und 50% Luftfeuchtigkeit. Um den Geräuschpegel einschätzen zu können, habe ich ein Video für Euch gedreht.

Besonderheit:
Philips NanoCloud-Technologie

Die Philips NanoCloud-Technologie bewirkt, dass 99% weniger Bakterien verbreitet werden, als bei herkömmlichen Ultraschallgeräten. Dazu verwendet sie das hygienische und obendrein energieeffiziente Verfahren der kalten Verdunstung. Das Wasser muss also nicht erst erhitzt werden, wie bei handelsüblichen „Verdampfern“. Durch den Ventilator des Philips Luftbefeuchters wird die mit Feuchtigkeit aufgeladene Luft durch die Filterkammern nach oben gezogen und gleichmäßig im Raum verteilt.

Eine weitere Besonderheit ist der digitale Luftfeuchtigkeitssensor. Er misst die Luftfeuchte und führt der Wohnung, je nach Bedarf, mehr Luftfeuchtigkeit zu. Nicht so gut finde ich allerdings, dass der Sensor eine Abweichung von +/- 10% haben kann. Das ist meiner Meinung nach eine beachtliche Abweichungsspanne. +/- 5% würde ich ja noch verstehen, aber 10% ist ganz schön viel. Wenn man nämlich das Gerät dann auf 60% einstellt, könnte es sein, dass es in Wirklichkeit bereits 70% sind. Das halte ich für durchaus verbesserungswürdig.

kostenpflichtiges Zubehör:
Den großen Filter (HU4102/01) für den Luftbefeuchter kann man für 9,99 Euro und den Antibakteriellen Zusatz (HU4112/01) für 5,99 Euro nachkaufen. Wobei man den großen Filter alle 3 Monate und den Antibakteriellen Zusatz einmal im Jahr austauschen sollte. Dafür, dass man den großen Filter so häufig austauschen muss, ist er nicht gerade günstig. Wenn man die zehn Euro auf das Jahr hochrechnet, sind es schon 40 Euro im Jahr für einen einfachen Papierfilter. Bei anderen Bewertungen habe ich gelesen, dass der Filter sogar nachgebastelt wurde, um die jährlichen Zusatzkosten zu minimieren.

Design des Geräts:
Der Luftbefeuchter sieht sehr ansprechend aus, wobei ich auch sagen muss, dass er recht groß ist und man somit recht viel Platz (sowohl in die Höhe als auch in die Breite) benötigt.

Preis:
Im Philips Online-Shop kann man den Luftbefeuchter für 119,99 Euro erwerben. Damit ist er nicht gerade günstig, vor allem wenn man bedenkt, dass ab und an Filter ersetzt werden müssen und somit zusätzliche Kosten verursachen.

Technische Daten:
Weitere Technische Daten zum Philips Luftbefeuchter, könnt Ihr hier abrufen.

Vor der ersten Anwendung:
Vor der ersten Anwendung sollte man den Wasserbehälter gründlich mit heißem Wasser reinigen, um eventuelle Verpackungsrückstände zu entfernen.

Bedienung:
Zunächst setzt man den großen Filter ein und befüllt den Wasserbehälter bis zum Maximum mit Wasser. Dies tut man am besten an dem Ort, wo er danach auch stehen bleiben soll. Natürlich kann man das Wasser auch direkt in den Behälter füllen, aber da der Lüftungsschlitze hat, kann es leicht passieren, dass das Wasser überschwappt und heraus läuft. Um auf „nummersicher“ zu gehen, befüllt man ihn also lieber am für ihn vorgesehenen Platz.

Hat man ihn mit Wasser befüllt, kann man ihn auch schon einschalten und den gewünschten Modus wählen. Ich habe meist den Automatikmodus oder den Ruhemodus (für die Nacht) verwendet. Beim Automatikmodus kann man wählen, wie hoch die Luftfeuchte im Raum sein soll. Man kann hier zwischen 40, 50 oder 60 Prozent wählen. Ich habe im Automatikmodus immer die 50% gewählt, was sicherlich die intelligenteste Lösung ist, schon allein aufgrund dessen, dass die Luftfeuchte nicht 100%ig genau gemessen werden kann (Abweichung von +/- 10% möglich, wie bereits oben beschrieben). So hat man die Gewissheit, dass der Raum nie weniger als 40% und nie mehr als 60% Luftfeuchte hat. Für mich ist deshalb der Automatikmodus, auf 50% Luftfeuchtigkeit eingestellt, die beste Lösung. Der Ruhemodus ist besonders nachts sehr praktisch, da das Gerät hier besonders leise ist und auch die Anzeigen ausgeschalten werden (bis auf die Geschwindigkeitsanzeige). So hat man nachts kein störendes Licht und keine störenden Geräusche, die einen wach halten könnten. Das ist wirklich eine äußerst praktische Funktion, die ich natürlich nachts immer genutzt habe, alle anderen Einstellungen wären viel zu hell und viel zu laut. Man kann aber auch alles einzeln konfigurieren, sowohl die Geschwindigkeit, als auch die Luftfeuchtigkeit. Sogar die Zeit ist programmierbar. Man kann hierbei zwischen 1, 4 oder 8 Stunden wählen. Danach schaltet er sich automatisch ab. Außerdem gibt es auch noch ein Warnsystem, das vor einem niedrigen Wasserstand warnt (dann erscheint ein rotes Symbol im Display. Super ist, dass sich der Luftbefeuchter sogar abschaltet, wenn kein Wasser mehr im Behälter ist, damit die gesunde Luft erhalten bleibt. Die Abschaltung wird dann auch wieder im Display angezeigt, so dass man weiß warum der Luftbefeuchter abgeschalten wurde. Das Display ist meiner Meinung nach wirklich super, da man alle wichtigen Daten dort sehen kann. Sogar die aktuelle Luftfeuchtigkeit wird im blau beleuchteten Display durchgängig angezeigt, so weiß man immer wie viel Luftfeuchte der Raum aktuell hat und kann alles entsprechend anpassen.


Qualität:
Alle Geräteteile sind meiner Meinung nach hochwertig verarbeitet, weshalb man von einer hohen Qualität des Geräts ausgehen kann. Während meines Tests hat der Luftbefeuchter immer einwandfrei funktioniert und ich konnte keinerlei Probleme feststellen. Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist dass sich der Filter gelb verfärbt. Zunächst war ich erschrocken, als ich dann jedoch gelesen habe, dass das ganz normal ist, weil der Filter ja Kalk, Keime und Bakterien abfangen muss, war ich beruhigt. Man kann den Filter also auch, wenn er sich gelb eingefärbt hat, beruhigt weiter nutzen, da die Rückstände im Filter festgehalten und nicht an die Luft weitergegeben werden. Bei Bedarf kann man den Filter mit Essig reinigen, das ist allerdings mit viel Zeit und Arbeitsaufwand verbunden und man muss aufpassen, dass man den Filter nicht kaputt macht.

Reinigung:
Die Reinigung ist sehr einfach, aber man muss sie regelmäßig einmal in der Woche machen. Zu reinigen ist eigentlich nur der Wasserbehälter. Dieser sollte mit heißem Wasser ausgewaschen werden, genauso wie der Filter. Wer gerne ganz akribisch sein möchte, kann beides auch noch mit Essig reinigen. Da der Wasserbehälter schön groß ist und keine verwinkelten Ecken und Kanten hat, ist er auch wirklich sehr leicht zu reinigen.

Fazit:
Da uns der Luftbefeuchter bei unseren Beschwerden, wie z.B. Nasennebenhöhlenentzündungen, trockene Nasenschleimhaut und Atemprobleme während der Nacht (weil die Nase zu ist), nicht helfen konnte, werden wir ihn wohl leider wieder zurückschicken. Wir konnten nämlich keinerlei Veränderungen bzw. Verbesserungen feststellen. Dennoch handelt es sich um ein wirklich tolles Gerät. Es hat einwandfrei funktioniert und wir finden wirklich super, dass es im Vergleich zu Ultraschallluftbefeuchtern 99% weniger Bakterien verbreitet. Der Luftbefeuchter ist also keinesfalls gesundheitsschädigend, auch wenn er uns nicht geholfen hat. Knapp 120,00 Euro sind jedoch etwas viel für einen Luftbefeuchter, wenn man bedenkt, dass man zusätzlich noch alle 3 Monate den großen Filter ersetzen muss und einmal im Jahr den Antibakteriellen Zusatz.
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